Bauscher erfindet das Porzellan neu

2018
Mobilen Genuss mit echtem Nachhaltigkeits-Effekt bieten die Coffee to Go Becher aus Hartporzellan. Mit dem Konzept Scale präsentiert BAUSCHER außerdem eine durchdachte Lösung für die Gemeinschaftsgastronomie.

2017
Jetzt kommt Playground ins Spiel: Playground ergänzt die vielfältigen Kollektionen von BAUSCHER, indem es sie mit trendigen Materialien wie Keramik, Holz, Leder, Schiefer, Marmor, Glas und Metall verbindet. Damit bietet sich die Möglichkeit, umfassend alternative Materialien mit Porzellankonzepten zu kombinieren.

2016
Jetzt macht Bauscher die Speisenverteilung noch effektiver und wirtschaftlicher. Mit Airflow stellt der Spezialist für Profi-Porzellan im Bereich Krankenhaus und Pflege seine Innovationskraft neu unter Beweis.

2014
Bauscher erfindet das Porzellan neu - Mit einer klaren ästhetischen Aussage in einer anmutigen neuen Materialität Noble China hat die Kollektion Purity alle Qualitäten, ein moderner Klassiker zu werden.

Markenrelaunch

2012
Wir gestalten Verantwortung - Unser nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagement ist der Nachhaltigkeit verpflichtet. Zudem sind wir das erste Porzellanunternehmen weltweit, dessen Energiemanagement nach ISO 50001 zertifiziert ist.

2008/2009
Bauscher vollzieht einen Markenrelaunch und präsentiert sich mit einem neuen Logo und einem neuen Claim. Durch die Optimierung der internen Produktionsabläufe werden große Mengen an Strom eingespart und Bauscher wird dafür der Energy Efficiency Award verliehen. Bauscher stattet in diesem Jahr gleich vier Kreuzfahrtschiffe mit Geschirr aus, die Betreiber der Aida-Flotte (Aida-Luna), von TUI-Cruises (Mein Schiff) und von Costa Crociere (Costa Pacifica und Costa Luminosa).

Bauscher im 21. Jahrhundert

2006
Zur Fussball-WM 2006 im eigenen Lande stattet Bauscher die VIP-Bereiche aller WM-Stadien aus. Vorstellung von pabis, Porzellan mit integrierter RFID-Technologie, zur Beschleunigung der Abrechnungsprozesse in der Gemeinschaftsverpflegung.

2004
Als erste Kollektion aus Duracream, einer cremefarbenen Porzellanmasse, wird die Kollektion Raffinesse auf den Markt gebracht.

2001
Bauscher feiert 120 jähriges Bestehen. Nach einer Investition von 25 Millionen € wird am Fertigungsstandort Weiden wird die modernste Teller- und Tasssenfertigung Europas in Betrieb genommen.

Kollektionenvielfalt

1998/1999
Bauscher wird eine von drei Marken der BHS tabletop AG, Selb, die aus der Umstrukturierung der Lorenz Hutschenreuther AG, Selb entstanden ist.
Die Kollektion Dimension, eine moderne Kollektion mit einer klaren Formensprache, wird auf den Markt gebracht. Das Buffetprogramm Function rundet das Feuerwerk der neu designten Formen in dieser Epoche ab.

1994
Prisma, eine weitere Kollektion mit Reliefstruktur, wird neu entwickelt, um die Bedarfe der Hotellerie zu befriedigen.

1991
Dialog, eine moderne und linear reliefierte Kollektion für die Gemeinschaftsverpflegung sowie Krankenhaus und Pflege, startet die Investitionen in das Sortiment.

100 Jahre Bauscher

1984
H.-W. Seitz designt für Bauscher die Kollektion Carat, die erste Kollektion mit einem Vollrelief für die Hotellerie und die Gemeinschaftsverpflegung. 

1981
100 Jahre Bauscher - ein Grund zum Feiern. Es werden täglich mehr als 100.000 Porzellanteile in mehr als 120 Länder weltweit ausgeliefert.

Erfolg setzt sich fort

1980    
Die Porzellanfabrik Weiden Gebr. Bauscher gibt sich ein neues Erscheinungsbild, entworfen von dem Stuttgarter Graphik-Designer hace.

1977/78    
Mit 5,5 Millionen DM wird die größte Investition in der Produktion in Weiden durchgeführt: Neubau von 2 Schnellbrand-Tunnelöfen für Weissporzellan und Inglasur-Dekore. Alle Tunnelöfen werden auf das umweltfreundliche Erdgas umgestellt. Erstmals wird das Porzellan in mehr als 100 Länder exportiert.

1972/73    
Bauscher statt die Olympischen Spiele in München mit einer Frühstücksgarnitur aus dem System B1100 aus. 350.000 Porzellanteile wurden geliefert. Das neu erstellte Verwaltungsgebäude wird fertiggestellt und bezogen. Das System B1100 wird mit dem Bundespreis "Gute Form" ausgezeichnet.

Modernisierung der Fertigungsverfahren

1966-1970
Umfangreiche Investitionen in Produktion und Logistik: Ausbau der Tunnelofenhalle, Erweiterung der Glasur-Abteilung, Neubau einer vollständigen Formgießerei mit Bandbetrieb, Installation einer automatischen Kannengießanlage sowie Neubau der Versandhalle. Bau eines Inglasur- (Scharffeuer-) Ofens für Inglasur-Dekore. Bauscher übernimmt den Zentralvertrieb für Hotelporzellan der gesamten Hutschenreuther AG mit den Marken Bauscher, Lorenz Hutschenreuther sowie Tirschenreuth.

1963
Maître Cuisinier Paul Bocuse statt sein Restaurant Auberge Pont de Collonges in der Nähe von Lyon mit Bauscher-Geschirr aus.

1961
Bauscher wird Lieferant der Inter Continental Corporation.

B1100 - eine Revolution

1959
In der Gastronomie werden Themen wie Mechanisierung und Rationalisierung, Spülmaschinen, Essensausgaben vom Band sowie neue Selbstbedienungsformen zunehmend wichtiger. Bauscher bringt mit dem System B1100 von Heinz H.Engler eine Revolution auf den Markt für gastronomisches Geschirr. Das System B1100 wurde zum meistgekauften Geschirrsystem der Welt, mit etlichen Auszeichnunge inkl. des Bundespreises "Gute Form".

1956
Bauscher existiert nun 75 Jahre. Es werden 7.5 Millionen Teile Porzellan pro Jahr hergestellt. Die Kollektionen werden seit 1953 in einem eigenen Musterraum präsentiert.

1953-1956
Umstellung der Fertigung auf die Tunnelofen-Technologie durch den Neubau einer Tunnelofenhalle sowie einer Gasgeneratoren-Anlage.

Die Stunde Null

1949
Direktor Alfred Tschirch leitet den Neuaufbau durch den Bau von Dekorgebäuden und Lager ein. Der zweite Bauabschnitt konnte bereits 1952 beendet werden.

1945
Das Dekorgebäude, das Lager und das Schmelzhaus werden im April durch Bomben zerstört. Durch die Kriegswirren sind insgesamt 2.372.385 Stück Porzellan zerstört worden. Neustart der Produktion mit 80 Mitarbeitern, im Juli 1945 wurde das erste Porzellan nach dem Krieg gebrannt.

1942-1944
Der Export kommt fast vollständig zum Erliegen, nachdem 1944 in nur noch 5 Länder exportiert werden konnte.

Kriegswirren

1939
Die Bauscher-Belegschaft umfaßt mit 860 Mitarbeitern wieder den Stand von 1914. Im Dekorbetrieb vorhandenes Gold zur Dekoration des Porzellans durfte nur noch für den Export verwendet werden.

1938
Der Zugang zum wichtigsten Exportmarkt USA geht verloren.

1937
Als letzte Investition vor Kriegsbeginn wurde eine neue Ton-Aufbereitungsanlage mit Kapselfertigung in Betrieb genommen.

USA

1930    
Der US-Export hat einen bedeutenden Anteil am gesamten Bauscher Umsatz erreicht, jede Woche verläßt ein Waggon mit Porzellan für den US-Markt die Fabrik in Weiden. Bauscher beherrscht mit 98% aller Hotelporzellan-Einfuhren in die USA die gastronomische Szene.

1927/1928/1929
Der Strupp-Konzern zerbricht. Die Porzellanfabrik Weiden Gebr. Bauscher wird Teil der Lorenz Hutschenreuther AG, Selb. Die Arbeitsfläche hat sich seit 1910 um 20.000m2 auf 45.000 m2 vergrößert. Bauscher erhält Reichspatente für nichttropfende Schnaupen, Deckelhalterungen sowie stapelbare Tassen. Ferner ist man im Besitz von mehr als 30 Gebrauchsmustern.

1922/1923    
Der Export-Anteil steigt auf 50 %. Renommierte Gastronomiebetriebe wie "Auerbachs Keller" in Leipzig oder das "Waldorf Astoria" in New York sind Bauscher Kunden. Bauscher besitzt etliche Rohstoffwerke, die unter den "Keramischen Rohstoffwerken" vereint sind. In den Brennöfen werden von 1.278 Mitarbeitern 3.561 Kubikmeter Porzellan gefertigt.    

Porzellan AG

1920
Aufgabe der Fertigung von Isolatoren und Telegraphenglocken zugunsten der steigenden Nachfrage nach Hotelporzellan.

1917/1918
August Bauscher stirbt im Alter von 67 Jahren nach einem kurzen Leiden in einem Sanatorium in München.
Die Porzellanfabrik Weiden Gebr. Bauscher wird in den Strupp-Konzern Meiningen integriert.

1911
Umwandlung der GmbH in eine Aktiengesellschaft unter der Firma "Aktien-Gesellschaft Porzellanfabrik Weiden Gebr. Bauscher". Aktienkapital 3 Millionen Mark. Gründung der Abteilung "Porzellan-Kunstmanufaktur" zur "Herstellung einer künstlerisch vollendeten eigenartigen Kollektion". Aufnahme der Fertigung von Isolatoren und Telegraphenglocken.

Weitere Expansion

1910
Conrad Bauscher stirbt mit 57 Jahren an einem Herzschlag in München.

1907
Änderung der Unternehmensform in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Heinrich Otto, Direktor bei Bauscher, beteiligt sich mit 50.000,- Mark.
Errichtung weiterer Gebäude, es existieren bereits 4 Brennöfen mit je 120 Kubikmeter Inhalt über 3 Etagen sowie Produktionsstätten für Buntdruck-, Stahlstich-Dekorationen, Unterglasur-Dekore und Braun- und Grünglasuren.

1903
August Bauscher gründet die "Bauschersche Kinderstiftung" zur Unterstützung der Belegschaft und läßt ein größere Anzahl von Firmenwohnungen bauen.

Jugendstil

1900
Neue Bauscher Filialen in London und Luzern.
Die Zahl der Beschäftigten steigt auf 294 Mitarbeiter. Die Herstellung des Porzellans erfolgt auf nunmehr 16.000 m2.
Bauscher kooperiert mit bedeutenden Künstlern des Jugendstils: Peter Behrens (Jugendstilkünstler und Mitglied der Künstlerkolonie auf der Darmstädter Mathildenhöhe) entwirft Formen und Dekore für Bauscher.

1895
Bauscher national und international weiterhin auf Erfolgskurs.
Bauscher eröffnet eine Filiale in New York.

Gründerjahre

1887-1890
Alle Schiffe des Norddeutschen Lloyd werden mit Bauscher Porzellan ausgestattet. Änderung der Einzelfirma in eine Offene Handelsgesellschaft. Zu diesem Zeitpunkt zählt die Belegschaft 173 Personen.

1882
Errichtung eines zweiten Brennofens. August Bauscher erhält die Anerkennungsmedaillen Gruppe VII "Arbeiten aus Thon" der Bayrischen Landes- Gewerbe- und Kunstausstellung in Nürnberg.

1881
Gründung der "Gebrüder Bauscher Porzellan - Fabrik am Bahnhof Weiden (Bayern)" als Spezialfabrik zur Herstellung von Hotelporzellan durch die beiden Brüder August und Conrad Bauscher. Start der ersten Fertigung von Porzellan mit 70 Mitarbeitern und einem Brennofen.